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VORWORT JÜRGEN ODSZUCK, Erster Bürgermeister der Stadt Heidelberg

Sehr geehrte Besucher des diesjährigen Metropolink, aus einer in den 1950er Jahren errichtete Wohnsiedlung für amerikanische Militärangehörige und deren Familien war beim Abzug der Amerikanischen Truppe aus Heidelberg 2013 eine veritable Kleinstadt mit ca. 8000 Einwohnern geworden. Neben vielfältigen Einrichtungen wie Einkaufsmöglichkeiten, Sportstätten, Tankstelle, Kino, Kindergärten und Schulen dominieren mehrgeschossige Wohngebäude in Zeilenbauweise das Bild. Geschwungene Straßenverläufe erinnern an die amerikanische Landschaftsarchitektur von Frederik Law Olmsted. Allein im Norden ergibt sich durch alten Baumbestand und zusammen mit der kleinteiligen Einfamilienhausstruktur ein idyllisches Bild der amerikanischen Vorstadt. Ohne Zäune, mit großzügigen Rasenflächen und Garagen. Die urbane Kultur im Prozess der Stadtentwicklung ist ein gewichtiger Baustein der Brücke, welche heute und in Zukunft alle Altersklassen sowie Gesellschaftsschichten verbinden kann. Die Belebung unserer öffentlichen Räume trägt einen sehr goßen Teil zur Vielfalt und Diversität in neu entstehenden Stadtteilen bei. Die urbane Kunst und Kultur im öffentlichen Raum, am Beispiel von Metropolink, schafft einen kreativen und erleichterten Zugang zu vermeintlich komplexen Themen wie Stadtplanung oder Konversion. Mit dem Schwerpunkt auf gestalterischer Kunst an Wänden und Plätzen und deren genannten Einfluss auf Stadtentwicklung sollen die Besucher inspiriert, fasziniert sowie gleichermaßen über die zukünftige Entwicklung des Stadtteils informiert werden. Metropolink hat es geschafft fast 25 namhafte Künstler nach Heidelberg einzuladen, welche die zahlreichen Flächen gestalten, Skulpturen bauen oder Lichtinstallationen zeigen. Digitale Stadtentwicklungsstrategien lassen den Besucher in die moderne Welt des zukünftigen Stadtteils eintauchen. Die Kooperation mit der IBA-Heidelberg freut mich in diesem Kontext besonders. Von einem Zukunftslabor bis hin zu Beteiligungssystemen für alle Generationen, wird die Straße darüber hinaus in ein einzigartiges temporär-kreatives Testfeld verwandelt. In Aussicht auf die kommenden Jahre, soll dies der Startpunkt für ein einzigartiges Entwicklungsmodell mit Metropolink auf der Fläche von PHV werden. Ich würde mich persönlich darüber freuen Sie, als Gäste zum PHVision Project auf dem San-Jacinto-Drive im Patrick-Henry-Village begrüßen zu können. Pascal Baumgärtner und seinem Team ist es gelungen,die vielfältigen bürokratischen Herausforderungen, welche dieses Projekt auf einer ehemaligen US-Militärliegenschaft zweifelsohne impliziert, zu meistern. Ich wünsche dem Metropolink- Festival viel Erfolg und bin gespannt auf die zukünftige Entwicklung des Stadtteils.
Ihr
Erster Bürgermeister der Stadt Heidelberg
JÜRGEN ODSZUCK

FOREWORD JÜRGEN ODSZUCK, First Mayor of the City of Heidelberg

Dear visitors of  Metropolink, a housing development for American military personnel and their families built in the 1950s had become a veritable small town with about 8,000 inhabitants in the withdrawal of the American troupe from Heidelberg in 2013. In addition to a variety of facilities such as shops, sports facilities, gas station, cinema, kindergartens and schools, multi-storey residential buildings in row construction dominate the picture. Curved roadways are reminiscent of the American landscape architecture of Frederik Law Olmsted. In the north of Patrick-Henry-Village, the old tree population and the small-scale single-family house structure give an idyllic picture of the American suburb. Without fences, with generous lawns and garages. The urban culture in the process of urban development is an important component of the bridge, which today and in the future can connect all age groups as well as social strata. The revitalization of our public spaces contributes a great deal to diversity and diversity in newly emerging districts. Urban art and culture in public space, using the example of Metropolink, creates a creative and easier access to supposedly complex topics such as urban planning or conversion. With a focus on art on walls and squares and their aforementioned influence on urban development, visitors should be inspired, fascinated and equally informed about the future development of the district. Metropolink has succeeded in inviting almost 25 well-known artists to Heidelberg to design the numerous surfaces, to build sculptures or to show light installations. Digital urban development strategies allow visitors to immerse themselves in the modern world of the future district. The cooperation with the IBA-Heidelberg particularly pleases me in this context. From a future laboratory to participation systems for all generations, the street is also transformed into a unique temporary creative test field. Looking forward to the coming years, this will be the starting point for a unique development model with Metropolink on the surface of PHV. Personally, I would be pleased to welcome you to the PHVision Project on San Jacinto Drive in the Patrick Henry Village. Pascal Baumgärtner and his team have managed to master the many bureaucratic challenges that this project on a former US military property undoubtedly implies. I wish the Metropolink Festival every success and look forward to the future development of the district.

First mayor of the city of Heidelberg

#METROPOLINK-Realisierung

FESTIVALLEITER & KURATOR

Pascal Baumgärtner

 

ORGANISATIONSLEITUNG

Melanie Merz

CO-KURATION

Melanie Merz, Daniel Thouw

KÜNSTLERISCHE ASSISTENZ

Laura Süß

PRESSEARBEIT

Tobias Breier

SOCIAL MEDIA

Yannick Dupps

PRAKTIKANT

Felix El Said Auf

TEAM

Marie Götze, Joel Grabowski, Florian Schweikert, Oxana Nizhnik, Hakar Hassan, Max v. Prittwitz, Amelie v. Prittwitz, Max Rack, Max Wagenmann, Marlon Siber, Tobias Rehorst, Lisa Baumgärtner, Patrick Yildiz, Patrick Karpolat, Nicola Dahlke, Karla Siegert, Diana Frasek, Christopher Michael Harrison, Scheinwerfer87, Nicole Güther, Sandra Mantvill-Aue, Daniel Veith

 

KURATORISCHER BEIRAT

Dr. Anette Trabold, Alexandra Cozgarea, Markus A. Fuchs, Brigitte Schellhammer,

Derek Cofie-Nunoo, formAD

FREUNDESKREIS METROPOLINK

Derek Cofie-Nunoo, freund@metropolink-festival.de

ÜBERSETZUNG & LEKTORAT

Jan Munstermann, Susanne Jung, Amélie v. Prittwitz, Markus A. Fuchs, Martin Schaarschmidt

FOTOGRAFIE

Alexander Krziwanie (S. 6–7), Claus Geiss (S. 8–11), Rothe (S. 14/Braum & Zillich)

TRANSPORT

Trans Fair, Goeppert-Jeeps

WEB-DESIGN

Ronald The, Infotectures, Rainer Wolltan, Sebastian Schellenberger

GRAFIK-DESIGN

gggrafik/aether-design (Titelgestaltung & Line-Up), KontextKommunikation (Innengestaltung)

APP-DESIGN

Benjamin Zierock

ÄMTER

Amt für Schule und Bildung, Bürgeramt, Forstamt, Umweltamt, Verkehrsmanagement, Amt für Baurecht und Denkmalschutz, Gebäudemanagement, Liegenschaftsamt, BUND, NABU, Bundesagentur für Immobilienaufgaben, Regierungspräsidium Karlsruhe, Feuerwehr Heidelberg, Polizeipräsidium Heidelberg, Amt für Konversion, Amt für Stadtentwicklung + Statistik